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Von unserer Reise Teil 2

Herausgegeben von in Reise ·
Tags: SonneStrandMeerFluchUnfall

Wir fuhren nach unserer Deutschlandsreise nach Kroatien. Genauer gesagt auf die Insel KRK. Immer mit dabei unser Johnny.  Wir waren die eingeschworenen Drei und so nannten uns auch einige Camper. Wenn einer fehlte wurde sofort gefragt: Wo ist den heute der Dritte?

Es war sehr schön auf Krk aber auch recht windig. Allerdings waren wir dort auch in der Nachsaison und da kann es natürlich schon einmal sein dass ein Wind sehr häufig weht. Dass Essen in Kroatien war phänomenal. Krk selber ist ein wunderschöner historischer und romantischer Ort.

Nach 10 Tagen Krk beschlossen wir kurzfristig nach Italien zu fahren. Dort befand sich Zeitgleich eine Freundin mit ihrer Familie im Urlaub. Sie war einst meine Klientin aber wir schlossen schnell eine Freundschaft und das  bereits schon 2016. Allerdings hatten wir uns noch nie persönlich getroffen da sie in Berlin wohnt und ich in Bayern. Und jedesmal wenn wir es versuchten, wurde es verhindert. Es war wie ein Fluch.

Aber jetzt sollte es endlich klappen, komme was wolle. Wir packten unser Wohnmobil und fuhren von KRK an den Gardasee an einen Campingplatz in Manerba direkt am See.

Wir vereinbarten telefonisch uns am übernächsten Tag am Campingplatz zu treffen. Einen Tag vor dem Treffen hatte ich eine ganz üble Vorahnung das meinem Mann etwas passieren konnte. Als er dann auch noch sagte, dass er wegen der unerwarteten Schließung aller Restaurants (Saisonende) , nur mal schnell mit dem Rad zum Aldi fahren wollte... da warnte ich ihn ein paarmal eindringlich, er solle dies unbedingt unterlassen.

Ich hatte ein saublödes Gefühl und die Sorge dass ich ihn nicht mehr wiedersehen würde.

Er, ein Sturkopf, fuhr nach längeren Diskussionen los, lies mir aber wie gewünscht den Schlüssel des Wohnmobiles da - falls etwas wäre was er aber nicht wahrhaben wolle. Er wollte es nicht "glauben", mir dem Medium und von dem er weiß ich habe zu 99 % Recht wenn ich etwas sage oder gesehen habe. Nein, nein, er würde aber besonders vorsichtig fahren. Typisch Männer!

Mir war richtig übel als er losfuhr!

Nach 45 Minuten kam ein Anruf auf meinem Handy, dass er jetzt auf dem Rückweg wäre. Eigentlich hätte er 10 Minuten später wieder da sein müssen, stattdessen kam eine dreiviertel Stunde später ein Anruf, dass er im Krankenwagen läge. Er hatte einen Unfall. Er flog mit dem Vorderrad über eine aufgebrochene Stelle der Straße und bremste mit seinem Gesicht und rammte sich dabei auch noch den Lenker in den Oberschenkel - jauuul.

Ein zufällig vorbeikommender Carabinieri stoppte sofort und veranlasste alles Nötige. Diagnose im Krankenhaus: Nasenbeinbruch, arge Abschürfungen, Prellungen und Blutergüsse. Hier nur die Fotos direkt nach dem Krankenhaus. Das Gesicht sah ein paar Tage später richtig "toll" aus.

Da er sofort nach Deutschland müsse um sich dort die Nase richten zu lassen, konnte das Treffen mit meiner Freundin wieder nicht stattfinden.

Mein Mann sagte im Nachhinein, dass es mit Sicherheit übler ausgegangen wäre, hätte ich ihn nicht gewarnt. Denn er fuhr um einiges langsamer als sonst, aber den Riss mit der erhöhten Kante in der Straßendecke sah er dennoch nicht.

Doch ein paar Tage später trudelte meine Freundin mit ihrer Familie in Bayern ein und das war spitze. Endlich nach über 5 Jahren konnten wir uns erstmalig in die Arme schließen. Wir hoffen dass nun dieser "Fluch" aufgelöst ist.





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