Der Ketchup-Moment und warum dein Partner nicht das Problem ist
Veröffentlicht von Jasmina in Zum Nachdenken · Sonntag 18 Jan 2026 · 8:30
Tags: engelchanneling, energetische, Reinigung, Selbstreflexion, Beziehung, Histamin, Intoleranz, spirituell, Chakrenreinigung, Erfahrung, Fluchauflösung, und, Coaching, Hochsensibilität, und, Partnerschaft, inneres, Gleichgewicht, finden
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Der Ketchup-Moment und warum dein Partner nicht das Problem ist
Die letzten Wochen und Monate – genaugenommen seit Anfang November – habe ich fast pausenlos am neuen Layout von engelchanneling® gearbeitet. Freie Tage gab es nicht mehr, und selbst mein Weihnachtsurlaub war komplett mit dieser Aufgabe gefüllt. Es war wahnsinnig anstrengend, aber mein Herzblut treibt mich einfach an.
Nachdem ich die letzte Nacht wieder bis 3 Uhr morgens am Rechner saß, wollte ich heute eigentlich nur eines: chillen. Um Zeit zu sparen und mal wirklich gar nichts tun zu müssen, entschied ich mich für McDonald’s. Sicher nicht meine erste Wahl, aber es geht schnell.
Doch genau dieser Besuch löste den Impuls für diesen Artikel aus.
Ich bin Allergikerin. Spirituell gesehen ist das kein Wunder, denn meine mediale Begabung geht mit einer starken Hochsensibilität einher. Ich reagiere extrem schnell auf bestimmte Stoffe, unter anderem auf Tomaten. Jahrelang plagte ich mich mit Darmproblemen herum, bis ich anfing, das Ganze mit meiner Gabe zu hinterfragen. Ich tue so viel für andere, aber mich selbst hatte ich dabei oft vergessen. Plötzlich ergab alles einen Sinn: Es verging kaum ein Tag ohne Tomaten oder Tomatenmark in meiner Ernährung.
Heute beim McDrive passierte es dann: Ich hatte völlig vergessen, bei der Bestellung darauf zu achten. Erst als ich schon zu Hause an meiner Küchentheke saß und den halben Burger gegessen hatte, kam der Schock: „Ach du Schande!“, schoss es mir durch den Kopf.
Doch dann hielt ich inne und begann nachzudenken: Wenn dieser Burger einen Esslöffel Ketchup enthält (der ja konzentriertes Histamin ist), dürfte das eigentlich nichts ausmachen. Warum? Weil die Menge das Gift macht. Früher habe ich meinen „Tempel“ – also meinen Körper – täglich mit Histaminen überfüllt, ohne die Gefahr zu kennen. Aber heute ist mein System entlastet. Ein einziger Esslöffel in einem Körper, der die letzten Wochen zur Ruhe kommen durfte, kann eigentlich keine schwere Reaktion auslösen.
Mir wurde klar: Das Einzige, was jetzt wirklich Schaden anrichten könnte, ist meine eigene Einstellung dazu. Verfalle ich in Panik? Überstilisiere ich die Situation? Oder gehe ich die Sache vernünftig und gelassen an?
Ihr werdet euch jetzt sicher fragen: „Was haben Tomaten mit einer energetischen Reinigung oder mit Coaching zu tun?“ Die Antwort ist: Erstaunlich viel!
Reinigung ist mehr als nur "sauber machen
Viele Menschen kommen zu mir und bitten um eine energetische Reinigung, eine Fluchauflösung oder eine Chakrenreinigung. Und ganz ehrlich: Das sind wertvolle Dienstleistungen, die wirklich viel bewirken können. Sie reinigen nicht nur das Feld, sie bringen vor allem wichtige Erkenntnisse. Aber – und hier kommt das große Aber: Ich kann nur so weit helfen, wie es die Menschen auch zulassen.
Es ist ein bisschen wie beim Gebet: Man betet zu Gott und hat das Gefühl, man kommt trotzdem nicht weiter. Ich möchte mich natürlich nicht mit Gott vergleichen, aber die Thematik ist dieselbe. Es reicht einfach nicht aus, nur im „Außen“ zu putzen, wenn wir im Inneren noch krampfhaft an alten Gedankenmustern festhalten. Wahre Heilung geschieht erst dann, wenn wir die frisch gereinigte Energie nutzen, um wieder wir selbst zu werden.
Vorab wichtig zu wissen: Diese Dynamik lässt sich im Grunde auf jede zwischenmenschliche Beziehung übertragen – ob in der Familie, unter Freunden oder im Beruf. Der Einfachheit halber sprechen wir hier jedoch beispielhaft von einer Paarbeziehung.
Wenn das Misstrauen die Maske aufsetzt
Nehmen wir als Beispiel Person A und Person B. Es kriselt gewaltig in der Beziehung und, wie so oft, mischt sich auch noch das Umfeld ein. Es bilden sich Fronten, und man hat fast das Gefühl, die verschiedenen Parteien ziehen gegeneinander in den Krieg. Am Anfang merken die beiden nur: „Irgendetwas stimmt nicht mehr. Mein Partner ist nicht mehr so wie früher. Da steht etwas zwischen uns.“ Dann kommen die Selbstzweifel: „Bin ich nicht gut genug? Bin ich zu dick, zu dünn oder mache ich sonst etwas falsch? Liebt er oder sie mich überhaupt noch? Ist vielleicht jemand anderes im Spiel? Werde ich noch als attraktiv empfunden?"
In den seltensten Fällen ist es tatsächlich so, dass bereits ein Fremdgang vorliegt. Oftmals hat man schlichtweg sich selbst oder die Beziehung aus den Augen verloren. Zumal auch der Alltag seinen Tribut fordert. Eventuell noch Kinder und weitere Verantwortungen wie Hypotheken. Im Außen komplett Fremdbestimmt durch die Erwartungen und Pflichten.
Umso schlimmer wird es, wenn familiäre Querelen eine Rolle spielen – wenn Außenstehende ihre Hände im Spiel haben, die vielleicht schon von Anfang an gegen diese Verbindung waren. Die Gründe dafür sind vielfältig: Das reicht von einfacher Abneigung bis hin zu Streitigkeiten um Geld, Immobilien oder das Aussehen.
Die Fessel im Geiste: Warum die Reinigung allein nicht reicht
Meistens komme ich erst ins Spiel, wenn es schon sehr spät ist – wenn das Schiff eigentlich schon sinkt und alles in einem einzigen Durcheinander verwoben, verknotet und verstrickt ist. Ich kann mit meiner Frequenz helfen, die Situation erst einmal grundsätzlich zu reinigen: Schutz vor negativer Außenenergie, schlechten Wünschen oder Flüchen. Aber damit ist noch lange nicht alles getan.
Denn selbst wenn die energetischen Blockaden gelöst sind, bleibt im Herzen der Ratsuchenden oft noch dieses Echo des alten Misstrauens gegenüber der Gegenpartei zurück. Man ist nicht mehr man selbst. Man ist zu der Person geworden, die man wurde, als die Unsicherheit einen einholte. Angst, Sorge, Kummer und auch Zorn stecken tief im Innersten fest.
Doch was macht dein eigentliches Wesen aus, bevor die Angst und das Misstrauen das Ruder übernommen haben? Auf jeden Fall nicht das was du in diesen Momenten bist! Man trägt eine Maske aus Schutz und Angst, unter der das eigene wahre Gesicht völlig verschwindet.
Manche Menschen glauben, eine energetische Reinigung allein würde ausreichen, aber sie hilft nicht dabei, die eigenen inneren Wölfe zu erkennen. Man bleibt misstrauisch; jedes Wort und jede Mimik des Partners wird auf die Goldwaage gelegt. Es ist wie eine Fessel im Geiste. Der Wolf knurrt innerlich und will beißen, obwohl es im Außen vielleicht gar keinen Grund mehr dafür gibt.
Ganz ehrlich: Wer von uns möchte schon einen zornigen Wolf in seiner Nähe haben oder ihn gar streicheln? Wenn man ständig Angriff erwartet, zieht sich das Band – trotz aller energetischen Reinigung – immer weiter zu. Man hat vergessen, wer man eigentlich ist, und hat Angst davor, sich selbst wiederzufinden und sich so zu zeigen, wie man war, bevor das Misstrauen alles übernommen hat.
Zurück zur Kraft: Dein Weg durch die Schichten
Wie heilt man nun diese Situation? Indem man eine Schicht nach der anderen ablegt, wie bei einer Zwiebel, um sich selbst wiederzufinden. Frage dich: Wer warst du, bevor das alles geschah?
Kommen wir zurück zum Ketchup: Wenn dann ein kleiner, unachtsamer Moment zu einer neuen Verunsicherung führt, dann ist es nicht dieser eine „Ketchup-Moment“, der das Problem ist. Es ist die Tatsache, dass wir unser inneres Gleichgewicht verloren haben. Wir reagieren „allergisch“ auf den Partner, weil wir eigentlich allergisch auf den Zustand reagieren, in dem wir uns selbst gerade befinden.
Die Lösung liegt nicht darin, den Ketchup wegzulassen – also den Partner ändern zu wollen –, sondern unser eigenes System wieder zu stärken. Es geht darum, nach der energetischen Reinigung die neue Klarheit zu nutzen, um zu sich selbst zurückzufinden.
Ein Partner, der auf einen entspannten, gereinigten Menschen trifft, muss nicht mehr in die Verteidigung gehen. So findet ihr gemeinsam zurück in die Liebe, die vorher unter dem ganzen energetischen Müll begraben war.
Die energetische Basis und der Ketchup-Moment: Ein Weg zu dir selbst.
Obwohl die eigene Mitarbeit so entscheidend ist, ist die energetische Reinigung – das Lösen von Verstrickungen und das Durchtrennen von negativen Energien – keinesfalls überflüssig. Im Gegenteil: Sie ist der wichtigste erste Schritt.
Die energetische Basis: Die Leinwand putzen
Stell dir vor, du möchtest ein neues, klares Bild auf eine Leinwand malen, aber die Leinwand ist noch voller Staub und alter, verkrusteter Farbe. Ohne die Reinigung würdest du deine neue Energie nur auf den alten Schmutz auftragen. Die Reinigung befreit dich von der Last der fremden, schweren Energien. Sie schafft den Raum, in dem du überhaupt erst wieder „selber denken“ und dich selbst spüren kannst.
Die Reinigung schützt dich auch vor erneuten Angriffen und nimmt dir die schwere Last von den Schultern. Sie putzt dir quasi die Sicht frei, damit du überhaupt wieder die Kraft findest, selbst nachzudenken und dein Leben neu zu ordnen. Sie ist der liebevolle Anschubser, den wir alle mal brauchen, um wieder in unsere eigene Kraft zu kommen.
Aber bleiben wir beim Vergleich mit einem Hausputz: Wenn du nach der Reinigung direkt wieder im Matsch herumspringst und mit schmutzigen Stiefeln durch die frisch gewischte Wohnung rennst, dann hat die Reinigung am Ende nichts gebracht. Du musst bereit sein, die schmutzigen Schuhe auszuziehen, bevor du den neuen, sauberen Raum betrittst.
Und so führte dieser eine kleine, unbedeutende Tupfer Ketchup am Ende zu einem großen ‚Ketchup-Moment‘ der Erkenntnis: Wahre Freiheit beginnt dort, wo wir aufhören, den ‚Burger des Lebens‘ zu beanstanden, und stattdessen anfangen, unsere eigene Kraft und Reinheit wiederzufinden.
Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Erfahrung und meine 42-jährige mediale Arbeit wider. Wenn du Unterstützung bei deiner eigenen energetischen Reinigung oder im Beziehungs-Coaching suchst, helfe ich dir gerne weiter.
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