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Erinnere dich: Wer bist du wirklich? | Eine Botschaft von Seele zu Seele

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Erinnere dich: Wer bist du wirklich? | Eine Botschaft von Seele zu Seele

Medium Jasmina | Kartenlegen & Jenseitskontakte
Veröffentlicht von Jasmina in Seelen-Erinnerungen · Sonntag 15 Feb 2026 · Lesezeit 6:30
Tags: SpirituellesErwachenWerbinichwirklichSeelenbotschaftJasminaGröschelInneresKindheilenHimmlischeHerkunftWegezurFreiheit
 

Von Seele zu Seele: Ein Brief für dich, denn ich weiß wer du bist!
(Autorin: Jasmina Gröschel, aus meinem Archiv von Januar 2018)

Ich will dir erzählen, wer du bist. Und du wirst sehen, dass ich es weiß.

Hallo du liebe Seele,

ich will dir erzählen, wer du bist. Und du wirst sehen, dass ich es weiß.

Einst wurdest du, kleiner Engel, vom Himmel hinab gesandt im Kreislauf der ewigen Freiheit. Liebe und Freude erfüllte dein Dasein in der Unendlichkeit des Seins.

Diese wunderbare Emotion und dieses göttliche Wissen wolltest du teilen, als neuer Erdbewohner. Denn, so sagte der Himmel, sie, die Menschen, hätten vergessen, wer sie sind.

Das wolltest du nicht glauben. Wie kann man so etwas Großartiges vergessen? Ja, du wolltest dich auf den Weg machen, um die Menschen zu erinnern, dass sie himmlische Seelen sind. Noch bevor du den Wunsch ausgesprochen hast und sanft auf der Welt angekommen bist, wusstest du noch sehr genau, wer du bist und was du zu tun hast – deine Spuren wolltest du hinterlassen – in der Weisheit der Liebe und dass alles Eins ist.

Die göttliche Kraft ebnete dir den Weg, den Himmel auf Erden zu bringen.

Kaum angekommen, wusstest du noch immer, wer du bist, aber du konntest es nicht formulieren. Es fehlten dir Worte, um zu erläutern, welcher Reisender du bist und was dein Ziel wäre. Am liebsten hättest du deine Freude mit den Erdbewohnern geteilt und ihnen erzählt, wie sehr du dich auf das Hier-Sein und die Veränderungen freust. Teuer war es deiner Seele, das Mensch-werden.

Erzählen wolltest du, dass dieses universelle Bewusstsein und die Liebe der Seelen, aus der du kommst und ein Teil dessen bist, auch ein Teil von ihnen ist. Es war so einfach, aber du hattest eine anfängliche Hürde: Du konntest eben ihre Sprache nicht.

"So schwer kann das nicht sein", dachtest du dir. Und so hast du sie einfach nur aus tiefster Seele angelächelt, was wiederum den Menschen das Herz öffnete. Eure Seelen berührten sich. Das war wunderbar! Alle waren glücklich in dieser Verbundenheit – auch du, kleiner Engel.

Über die Zeit lernten dir die Menschen ihre Sprache und sie zeigten dir so viele Dinge ihrer Welt. Mit jeder neuen Erfahrung, welche für dich dadurch entstand, wurdest du zum Menschen.

Es war deine Menschwerdung.

Es gab jedoch einen Nachteil: Mit jedem Bruchstück, das von dir zum Menschen wurde, hast du vergessen, dass du eigentlich ein kleiner Engel bist.

Kaum hast du laufen gelernt, brachte man dich zu anderen kleinen Engeln und nannte diese Gruppen seltsamerweise Kindergarten. Es wurde dir erzählt, wie schön es wäre, mit gleichen Wesen zu spielen, und du hast dich riesig darauf gefreut. Endlich erweiterte sich dein Umfeld und du wurdest Teil einer, ein wenig, größeren Welt.
Aber irgendwie hattest du dir das anders vorgestellt. Es fehlten dir das Gefühl des Eins-seins – welches zwar nur noch in Gefühlen für dich zu empfinden war, aber noch immer da. Irgendwo in deiner Erinnerung und deinen Emotionen war es, dieses noch vorhandene Wissen.

Kurz darauf zeigte man dir ihre Götter und erzählte dir davon. Dass auch dies deine Götter wären, sagten sie. Aber du hast nicht verstanden. Deine Gefühle verstanden nicht, wie ein Gott menschlich sein sollte. Und Götter, die strafen, ahnden dich, wenn du Du bist?

Das hörte sich so verrückt für dich an, aber wenn es die Großen so sagen, dann wird es wohl so sein. Da war aber doch auch noch diese Göttlichkeit, die du noch in deiner Annahme als Erinnerung trugst, etwas, das nur mit Liebe und Seelenfreiheit und magischem Zauber zu tun hatte.

Immer wieder hast du gespürt, dass dies, was man dir lehrte, nicht die gefühlten Wahrheiten sind. Doch die Großen, die Allwissenden, welche schon lange Zeit vor dir geboren wurden, wussten es de facto besser als du kleiner Neuling. Schließlich sind sie erfahrener, glaubtest du inzwischen.

Neugierig auf neue Dinge, kamst du in die menschliche Schule und lerntest Dinge, von denen du, obwohl du so klein warst, nicht erkanntest, warum diese jemals von Bedeutung sein sollten. Doch die Großen sagten, das wäre wichtig für dich.

Es wurde immer schlimmer: Was ist richtig – was ist falsch?

Deine gespeicherten Erinnerungen wurden immer kleiner und kleiner. Einst war es noch Wissen, dann Gefühle und nun glich es langsam nur einem Erahnen. Mit jeder neuen Lehre schrumpelten deine Flügelchen ein wenig und deine Seele begann in Quadraten, Formeln, Zahlen, Regeln und Buchstaben zu denken und zu verurteilen.

Die Wahrheit war, das ahntest du bereits, dass du dich langsam verlieren würdest in diesem Gewirr menschlicher Lehren. Du, das heranwachsende Kind, hattest Angst davor erwachsen zu werden, wenn dies das Ergebnis wäre.
Wenn Menschsein bedeutet, ein blinder Erwachsener zu sein, dann wolltest du das nicht werden. Doch diese Lehren wurden zu Stricken und Zwängen, die jedermann angelegt wurden. Es gab kein Entkommen.

Irgendwann wurde dir klar: Um das Leben zu überleben, musst du ein starker Mensch sein. Du darfst an keinen Humbug glauben, und selbst wenn deine Seele einmal ein Stückchen freigab, so wurde es sofort belustigt als psychologisches Déjà-vu bezeichnet.

Deine Gefühle veränderte sich und sprachen nun anders mit dir: "Engel? Wer sagte jemals, du wärst ein Engel gewesen? All diese schönen Dinge, welche du meinst zu spüren, sind Märchen deiner Wunschvorstellung. Du bist ein Mensch – denke gefälligst auch so, wenn du etwas erreichen möchtest."

Als du ein bestimmtes Alter erreicht hattest, sagte man dir auch, was besser wäre zu tun und welchen Beruf du auszuüben hättest. Dir kamen Gedanken, dass dies immer noch nicht das ist, was du als wahrhaftiges Leben empfindest. Du lehntest dich auf und lerntest, dass Strafe folgt, wenn du anders denkst, anders lebst und vor allem anders bist.

Um jedes Jahr, welches verging und dir bewusst machte, dass dieses Leben menschliches Leben ist und deine Flügel schon ganz verkümmert waren... da wusstest du, es gibt kein Entkommen und beugtest dich der Menschwerdung.

Doch in dir ist der Rebell, der fühlt, dass nichts richtig ist, wie es ist. Dass alles eine Abfolge von Lehren und Regeln der Menschen ist, die vergessen haben. Sie haben vergessen, dass sie vom Himmel gesandt wurden im Kreislauf der ewigen Freude. Liebe und Freude erfüllten ihr Dasein in der Unendlichkeit des Seins.

Jeder Mensch, der dir in deinem Leben bis dahin begegnet ist, lehrte dich zu sein, wer du bist. Das, was du heute bist, ist das Ergebnis aller Menschen, die dir begegneten. Sie halfen dir bei der Menschwerdung.

Und an manchen Abenden, wenn du zum Sternenhimmel hinauf siehst und dich ein klitzekleines Gefühl erinnert – diese Sehnsucht dich packt, denkst du dir: Wer bin ich?

"Erinnerst du dich, wer du warst, bevor die Welt dir gesagt hat, wer du sein musst?" (Zitat von Danielle LaPorte)

Solange sich kaum einer daran erinnern kann, wird es sein, wie es ist.

Ich erinnere dich daran.

Deine Seherin Jasmina
© 2018 Jasmina Gröschel – Alle Rechte vorbehalten.

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©seit 2006 Medium Jasmina Mentor & Coaching | Eingetragene Marke: Engelchanneling®
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